Bye bye TXL

Bald ist es nun soweit. In nicht einmal einem Monat wird der Berliner Flughafen Tegel geschlossen. An seiner Stelle übernimmt der neue Flughafen BER das Ruder. Ich bin schon ein paar Mal von Tegel geflogen oder war einfach nur so da, um auf der Besucherterasse die Flugzeuge und das geschäftige Treiben auf dem Gelände zu beobachten. Umso mehr bin ich ein bisschen wehmütig, dass bald der größte Berliner Flughafen seine Schotten dicht macht.

Ich habe den Flughafen vor ein  paar Wochen besucht und möchte euch hier zeigen, wie besonders er doch ist. Für mich ist er nämlich typisch Berlin, schön und hässlich zugleich. Das sechseckige Hauptgebäude ist irgendwie komisch von der Architektur her und so klein. Verglichen mit anderen Flughafen ist Tegel noch sehr übersichtlich, und das obwohl er der größere der beiden verbliebenen Flughäfen ist. Gleichzeitig ist es aber auch gemütlich, ja geradezu familiär. Das macht “ihn” so sympathisch. Vor allem aber merkt man dem Flughafen seine Geschichte und sein Alter auch an. Er ist nicht spektakulär oder überragend und super modern. Ich bin wirklich ein wenig traurig, dass TXL geschlossen wird. Mal sehen was aus den Gebäuden und dem Rollfeld gemacht wird.

P.S.: Ich hoffe ihr hattet ein schönes Wochenende. Ich habe mich mal aus dem Internet zurück gezogen und die freien Tage in der “Realität” verbracht. Samstag ging es mit Freunden zum Baumblütenfest nach Werder und Sonntag habe ich das Week in the Life Fotoalbum erstellt. Also dran bleiben, denn das gibt es nämlich morgen zu sehen.

Aus dem Fernsehturm

Der Fernsehturm ist, neben dem Brandenburger Tor, das berühmteste Wahrzeichen Berlins. Wenn Fotos von Berlin, dann mit dem TV Tower und jeder Tourist hat ihn gesehen. Beim Besuch von meiner Mutter und einer Freundin hier bei mir, sind wir deshalb auch spontan auf den Fernsehturm gefahren um uns Berlin einmal von oben anzusehen (für mich war es jedoch nicht das erste Mal).

Dort hinten in den Gebäiden, da arbeite ich.

Faszinierend, wenn man da oben steht. Da erkennt man erst Formen und Muster

Berlin, du bist so wunderbar.

Das Kind in New York (mir)

Na? Schaut ihr auch gerade GNTM, die da gerade in New York rumschwirren? Ich liebe New York. Durch mein Studium hatte ich die Möglichkeit für drei Monate in der Nähe dieser wunderbaren Stadt zu wohnen. Es gab so viel zu entdecken. Jede Ecke hat seine eigenen Geschichte. Ich machte auch verschiedene Touren und Entdeckungen. Nun ist das schon über einem Jahr her und mir bleiben Tonnen an Fotos und einmalige Erinnerungen.

Bei der Nic von luzia pimpinella entdeckte ich dann einen ganz besonderen Reiseführer. Der ist zwar eigentlich für Kinder, aber  in jedem steckt ja noch ein Kind. Ich habe mir den sofort gekauft.

Im cool verrückten Reiseführer lernt man andere Seiten der riesigen Metropole kennen. Auf jeder Doppelseite wird ein anderes Thema behandelt.

Zum Beispiel erfährt man etwas über die New Yorker Polizei, das Essen, das Guggenheim Museum…

Besonders schön ist es, dass ich das meiste davon noch nicht wusste, aber trotzdem viele der beschriebenen Orte gesehen und erlebt habe. So konnte ich das gleich mit meinen Erinnerungen verknüpfen.

Als vollwertiger Reiseführer ist das Buch natürlich nicht zu empfehlen. Die meisten Attraktionen sind zwar cool dargestellt, werden aber auch recht oberflächlich behandelt. Als Ergänzung ist der Reiseführer aber durchaus zu empfehlen. Mich spricht auch das bunte Design, welches an Scrapbooking erinnert, an.

Zu beziehen ist das Buch in jedem gut sortierten (Online-)Buchhändler. Ich freue mich auch, dass dadurch weitere 96 Seiten zu meiner Seitenzählchallenge dazu kommen.

I love [6/52 - 2012]

Ich love New York. Wer kennt diesen Slogan nicht? Wer auch immer ihn erfunden hat, es funktioniert. Überall auf Shirts, Tassen, Schlüsselanhängern und vielem mehr kann man das berühmte Herzlogo finden. Und dabei bleibt es nicht mal bei New York. Es gibt das “I love” für fast jede größer Stadt. Dazu kommt “I love Mum”, “I love Coffee” nd überhaupt “I love everything”.

Doch für das eine aktuelle Thema beim Projekt 52 passte für mich nichts besser als das ursprüngliche “I love New York”.

Ich liebe New York. Früher dachte ich, dass New York völlig überbewertet wird. Es war eine Stadt, die ich nicht unbedingt besuchen wollte. Doch als ich dann 3 Monate in der Nähe wohnte und das erste Mal in die Stadt kam war es um mich geschehen. New York war und ist beeindruckend und hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Darüber hinaus war die Zeit in Amerika sowieso eine ganz besondere für mich. Ich erinnere mich gerne zurück. Schließlich kam ich vor fast genau einem Jahr wieder zurück.  Entschuldigt daher bitte ein “Archivfoto”.

Weitere tolle Fotos zu den aktuellen Themen gibt es hier.

Schwerin und Dobbertin entdecken

Während des Mini-Urlaubs habe ich Domi mit in den hohen Norden genommen und ihr ein wenig meine Heimat gezeigt. Letzte Woche Dienstag haben wir spontan einen Ausflug in die Landeshauptstadt gemacht und sind am nächsten Tag in das beschauliche Dorf Dobbertin gefahren.

Schwerin war echt schön. Wir hatten tolles Wetter und das Schloss glänzte in voller Pracht. Um das Schloss herum gibt es ein paar kleine angelegte Gärten und natürlich der Schweriner See. Das Schloss steht nämlich auf so einer Art Insel. Im Schloss selbst waren wir nicht. Bei dem Sonnenschein wollten wir das Museum nicht besuchen und in den Landtag darf man eh nicht ohne Anmeldung rein. Also entschlossen wir uns, die Gelegenheit zu nutzen und uns ein Motorboot auszuleihen.

Das Boot hatte satte 5 PS und so schipperten wir gemütlich auf dem großen Schweriner See um her. Aber nicht ohne vorher eine 10-minütige Einweisung in die Kunst der Schifffahrt zu erhalten. Denn eine Fahrrinne (Straße) gibt es genauso wie Verkehrsschilder und Anlegeverbote. Und immer musste darauf geachtet werden, dass wir die Hinweistonnen richtig lesen, damit wir nicht auf einer Untiefe (Sandbank) strandeten.

Es hat riesig Spaß gemacht. Zum Anfang waren die Wellen noch sehr hoch und wir wurden richtig nass. Mit der Nässe kam auch leider die Kälte aber es war auszuhalten. Wir sind alle noch gesund und munter.

Nach der Bootstour haben wir uns dann alle 3 erst einmal eine heiße Schokolade und Kuchen gegönnt. Danach ging es durch die Altstadt Richtung Schlosspark Center. Den tollen Tag habe ich dann mit einem neuen Oberteil abgeschlossen.

Am Mittwoch sind wir dann zum Kloster Dobbertin. Das Besondere: Es hat zwei Kirchtürme. Heutzutage dient es aber nicht mehr als Kloster selbst, sondern ist ein Heim für Behinderte und Geisteskranke. Empfangen wurden (nicht nur) wir mit einer kleinen Feier zum 20. bestehen der Klosterschule. Alle waren sehr nett.

Als kleines Highlight entdeckten wir den Spielplatz und haben uns einfach mal richtig ausgetobt. Mit Wippe und Schaukel und Drehdingens. Leider gab es keine Rutsche aber wir hatten trotzdem unseren Spaß. Das muss ja auch mal sein. Anschließen gab es noch ein Eis bei Kentzler’s. Die sind sehr bekannt in der Region.

Am Abend ging es dann auch schon wieder zurück nach Berlin. Ich fand die Ausflüge alle toll und habe entdeckt, dass man im Urlaub nicht immer weit weg muss. Zum Beispiel lernte ich Schwerin so auch mal von einer anderen Seite kennen. Davon abgesehen war ich schon lange nicht mehr da. Es hat sich also gelohnt.

Das Essen in Amerika 2

Im letzten Artikel habe ich bereits erklärt was hier so hauptsächlich gegessen wird und wie das ist, wenn man ins Restaurant geht. Diesmal möchte ich die einzelnen Mahlzeiten kurz anreißen.

Frühstück

Natürlich gibt es hier Frühstück. Und es unterscheidet sich in vielen Dingen auch nicht von unserem. Cornflakes sind total beliebt. Ich habe schon Supermärkte gesehen, in den es ganze 2 Gänge voller Cornflakes gab. Dazu gibt es Milch wahlweise mit 0, 2 oder 5 Prozent Fett.
Klassischerweise gibt es hier Bagel. Das ist kleines rundes Gebäck mit nem Loch (wenn die mit Zuckerguss sind dann sind es Donuts). Auf die Bagel wird einfach Frischkäse und Salz drauf gemacht. Brötchen gibt es leider so gut wie gar nicht. Manchmal gibt es höchstens Croissants.
Allzeit beliebt ist natürlich auch Toastbrot. Drauf gib’s meistens Erdnussbutter und Marmelade (gerne beides gleichzeitig).
Darüber hinaus ist auch warmes Frühstück sehr beliebt. Dazu gehören Pancakes, normalerweise mit Ahornsirup. Ich finde ja Ahornsirup und Erdnussbutter schrecklich. Im Endeffekt bleibt es aber auch jedem selbst überlassen.
Letztendlich kann man auch gebratene Eier mit Speck an jeder Ecke bekommen.

Mittag

In der Regel gibt es zum Mittag nichts warmes. Dennoch gibt es auch bei mir in der Firma warmes Mittag in der Kantine. Die längste Schlange ist jedoch am Deli. Dort werden frische Sandwiches zubereitet, belegt nach Wahl. (Das Prinzip hat sich Subway abgeschaut).

Abendbrot

Die für die Amerikaner wichtigste Mahlzeit ist das Abendbrot. Es wird zusammen mit der Familie gegessen und so gut wie immer gibt es warme Gerichte. Dabei wird entweder zu Hause gekocht oder man geht essen. Die meisten essen auch schon sehr früh. Das heißt auch ab 18 Uhr füllen sich die Restaurants. Gekocht wird dann das was wir oft so zum Mittag essen. Also Gerichte mit Nudeln oder Reis oder halt selbst gemachte Burger und Hot Dogs.

Kuriositäten

Kartoffeln werden hier natürlich auch zubereitet. Meistens aber in Form von “mashed potatoes”, also Stampfkartoffeln. Das lustige daran ist, dass diese meist nicht geschält wurden. Geschmacklich macht das keinen Unterschied aber so komische Schale darin. Naja.

Kommen wir noch zum süßen Kram. Torte gibt es hier sehr oft und die ist sowas von süß und kremig, dass man nach einem Bissen schon genug hat. Also sie ist meist lecker aber auf Dauer nicht genießbar.

Was mir sonst noch aufgefallen ist: so gut wie immer benutzen die Amerikaner nur die Gabel zum eigentlichen essen. Das heißt sie machen vorher alles klein mit Messer und Gabel und benutzen anschliessend nur noch die Gabel um die kleinen Stückchen in den Mund zu befördern.

Ich weiß nicht ob man die meisten Dinge wirklich so verallgemeinern kann wie ich es sage. Dennoch sind mir diese Sachen halt aufgefallen. Es ist eben nicht alles so wie in Deutschland. ;)

Das Essen in Amerika

Oft wird mir die Frage gestellt, wie ich eigentlich mit dem Essen in Amerika klar komme. Nunja. Gut ist meistens meine Antwort. Im Grunde ist es ja so. Vieles was wir in Deutschland essen gibt es hier im Amiland auch. Und da die Amerikaner ihre Kultur und Essgewohnheiten gerne in andere Länder mitnehmen gab es die meisten Sachen auch schon vorher hier. Junk Food ist dabei natürlich das offensichtlichste Beispiel.
Zusammengefasst gibt es also das gleiche Essen wie in Deutschland auch nur deutlich mehr davon. Das bedeutet es sind größere Portionen, es ist meist fettiger und süßer oder aber gesund und teuer.

T.G.I. Friday's

Image via Wikipedia

Fast Food

Fast Food ist ein wichtiger Bestandteil im Leben eines Amerikaners. Doch muss man unter Fast Food nicht nur Mc Donalds verstehen. Hier gibt es viele Ketten wie Taco Bell, Wendy’s und Nathan’s, die McD und Co. ähneln. Aber es gibt auch Diners und Restaurants in denen es leckere Burger und Pommes gibt. Eines davon ist zum Beispiel TGI Fridays. (I love TGI Fridays). Dort kann man Sport schauen und Klassiker essen. Sandwich, Burger, Rippchen. Ich find das alles ziemlich lecker. ;)
Nach so einem Restaurantbesuch ist man dann aber ziemlich satt und voll und hat das Gefühl man kann die nächsten Tage nichts mehr essen.

Kein Wunder bei solchen Portionen wie die Rippchen die ich letztens hatte:

Essen gehen

Ich gehe hier gerne essen. Es geht einfach und schnell und schmeckt meistens auch gut. Doch man sollte folgende Kleinigkeiten beachten. Trinkgeld ist Pflicht. Die Kellner bekommen hier ein sehr geringes Grundgehalt. Sie Leben also von deinem Trinkgeld. Das ist auch der Grund warum man im Restaurant immer einen Platz zugewiesen bekommt. Man versucht die Kunden fair auf alle Kellner zu verteilen. Also heißt es am Eingang anmelden und warten bis man einen Platz bekommt. Man kann natürlich Wünsche äußern. Einen Vorteil hat diese Methode. Da die Kellner dein Trinkgeld brauchen sind sie meistens sehr nett.

Ja das wäre erstmal das wichtigste zum allgemeinen Essen Zu den einzelnen Mahlzeiten wird es noch einen extra Artikel geben.

Jersey Nets vs. Dallas Mavericks

Wie ich schon erwähnte, war ich am Samstag Abend bei einem Basketballspiel im Prudential Center. Das ist nicht das erste Mal gewesen. Im Dezember waren M. und ich schon bei einem Spiel gegen die Celtics dabei. Das hatte mich damals 70 Dollar gekostet und war mehr als grottenschlecht. Mir tat das Geld richtig weh. Dort war keine Stimmung und ziemlich schnell war klar wer gewinnt. Dieses Mal jedoch…

Dieses Mal war es richtig spannend. Ich meine so richtig spannend. Die Nets und die Mavs waren ungefähr gleich gut. Mehrmals herrschte Gleichstand. In den letzten Sekunden machte dann Dirk Nowitzki noch einen Treffer und die Nets konnten nicht mehr ausgleichen.
Auch die Stimmung war besser. Es wurde richtig laut im Stadion als alle versuchten ihr Team anzufeuern. Ich mag ja dieses Gefühl. Allein deshalb ist Public Viewing cool.

Zudem waren wir diesmal nicht alleine hin sondern wurden von ganz netten Freunden eingeladen, die uns auch zu Thanksgiving mit nach Hause nahmen. K. und R. sind super nett und es hat riesig Spaß gemacht mit den beiden das Spiel anzuschauen. Nebenbei habe ich mich mit K. auch noch über ihre Hochzeit unterhalten. Ihr Freund hat sie an Silvester gefragt. Das ist so schön und ich konnte es kaum erwarten alles über ihre Pläne zu hören.
Und auch nur im Amiland liegt bei nem Basketballspiel ein Magazin für Bräute aus. *Kopfschüttel*
In dem blätterten wir dann auch ganz fleißig.

Ach ja und die Tanzeinlagen zwischendurch sind auch sehr sehenswert. Die Nets haben gleich mehrere Tanzteams, die ich allesamt Klasse finde. Ich möchte auch so tanzen können! Und die tanzen auch immer neue Tänze. Diesmal waren diese geprägt von spanischer Musik und diesen Tanzstil. Es war Latino Abend.

Der Abend ging leider sehr schnell vorbei und ich werde mich bemühen den Kontakt zu den beiden aufrecht zu erhalten. Vielleicht kann man sich ja mal besuchen. ;)

Mit einem T-Shirt, einem Plakat und so Dinger zum Aufblasen und Krach machen ging es dann nach Hause. (Gerne wieder!)

Viele Bilder auch auf Flickr

Also wer Picasa nicht mag oder was weiß ich, der kann sich auch viele Fotos und noch mehr bei Flickr ansehen. Auch hier habe ich eine Slideshow für euch. Dabei sind aber auch noch einige Fotos vom Projekt 52.

 

ALLE Bilder meines Abenteuers in den USA

Hallo Leute, ich habe alle meine Bilder endlich hochgeladen und für euch eine kleine Diashow gemacht. Hoffe es klappt alles und ihr freut euch ;)

 

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