Wunderwelten [43/52 - 2012] und Post aus der Ferne

Hallo November! Warum bist du denn dieses Jahr so schnell hier? Irgendwie hat der Oktober nur kurz vorbei geschaut und mir viel zu wenig Zeit gelassen. Nun ist es aber so und ich muss ein wenig hinter her arbeiten. Wie ihr bestimmt gemerkt habt ist für mich letzte Woche das Projekt 52 ausgefallen. Deshalb hole ich heute das Thema Wunderwelten nach.

Am Dienstag Abend war ein ganz außergewöhnlicher Brief in meinem Briefkasten. Ich bekam nämlich Post von Leah, die Urlaub in Marokko machte. Diese hübsche Karte habe ich bei ihrer Auslosung auf dem Blog gewonnen und mich RIESIG gefreut. Eine ganz wunderbare Welt öffnete sich bei der Karte. Sie ist echt liebevoll gestaltet mit einem persönlichen Text und ein ganz hübsches Polaroid-Bild. Vielen lieben Dank dafür. Ich habe bisher noch nie einen brief mit Siegel bekommen. Gleichzeitig habe ich auch ein wenig Fernweh bekommen.

Andere Länder sind doch immer voller Wunder und es ist schön, diese zu entdecken. Deshalb passte das so gut zum Thema fand ich.

Think Pink [#37/12]

Heute muss ich es kurz machen. So viele andere Dinge zu tun. Das war mal wieder anders geplant. Es kommen aber auch nochmal bessere Zeiten.

Vor ein paar Wochen hatte eine Freundin Geburtstag, die total auf pink steht, also die Farbe. Da habe ich ein Stift und ein Glas genommen und meine kreative Ader ein wenig angestrengt. Der Beitrag dazu sollte schon längst mal kommen. Aber dazu brauche ich ja im Moment wohl nichts sagen. Für Beauty is where you find it bekommt ihr heute einen kleinen Vorgeschmack.

Fashion and Handmade in Berlin

Vor 2 Wochen fand in Berlin ja die Berliner Fashion Week statt. Die meisten Modeschauen und Seminare waren dabei nur für eingeladene Gäste und Fachpublikum geöffnet. Für Normalsterbliche, wie ich, war da nicht viel mit angucken. Das ist in meinem Fall auch nicht so schlimm. Ich würde mich nämlich selbst als modisch völlig unbegabt bezeichnen. Be that as ist may, es gab doch eine Veranstaltung, an der man teilnehmen konnte. Und zwar war am 07. und 08. Juli der/die/das Degewo Wedding Dress #7. Ein “Festival of Urban Faschion and Lifestyle”. Ja wie auch immer. Dabei waren draußen zwischen zwei U-Bahnhöfen im Berliner Stadtteil Wedding ganz viele Stände aufgebaut, wo Designer ihre Modestücke zeigen und verkaufen konnten. Das ganze war auch ganz schön eng und es war viel los. Hätte ich gar nicht gedacht. Aber der 08.Juli war auch einer der wenigen Sonntage, wo die Sonne herrlich warm schien. Trotz der großen Auswahl habe ich eher geguckt als geshoppt und für Mode kein Geld ausgegeben. Dafür gab es zum Mittag aber ganz leckeres türkisches Essen bestehend aus Salat, Bohnen, Blumenkohl und gefüllter Paprikaschote. Kann ich empfehlen.

Gleichzeitig zur Wedding Dress war an diesem Sonntag auch der Handmade Supermarket. Dieser Markt mit selbstgemachten und fair gehandelten Produkten findet einmal im Monat statt. Zu finden ist er dann in der Eisenbahnmarkthalle im Berliner Stadteil Kreuzberg. Wir hatten an diesem Sonntag also volles Selfmade-Programm. Auch dort staunte und schaute ich viel, konnte mich aber nicht entscheiden was ich mitnehmen soll. So viele schöne Dinge. Leider benötigte ich davon nichts. Also gab es wieder etwas zu essen: einen ganz tollen Erdbeer-Käsekuchen und leckeren selbstemachten Eistee aus der Marktküche.

Wedding gift typography string art [DIY]

Mittlerweile schon fast ein Jahr her, da heirateten Freunde von mir und meinem Freund. Quasi sogar der beste Freund meines Freundes, bei dem er sogar der Trauzeuge war. Daher wollten wir uns etwas besonderes einfallen lassen als Geschenk einfallen lassen. Im Internet habe ich das ganz super wundervolle Projekt von Kyle Read gesehen, ein Schild aus Nägeln und Faden namens Typography string art. Schaut es euch unbedingt an. Das war unsere Inspiration. Hier ist unser Ergebnis:

Es hat echt lange gedauert und viel Arbeit gekostet, aber auch so Spaß gemacht. Mein Freund war sofort begeistert und hat den schwersten Teil der Arbeit geleistet. Das Geschenk überreichten wir dann natürlich bei der Hochzeitsfeier selbst und das Hochzeitspaar war ganz überwältigt. Ich freue mich auch, dass sie es wirklich ins Wohnzimmer gehangen haben. Die einzelnen Schritte zum fertigen Schild könnt ihr nach dem Klick nachverfolgen:

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DIY – do it yourself [23/52 - 2012]

In der Blogossphäre ist ja das DIY-Fieber ausgebrochen. Überall stellen Blogger ihre kreativen Ideen vor und laden zum nachmachen ein. Sei es im Haus, Garten, für die Kinder, für die Familie, zur Dekoration oder zum Essen – alles ist vertreten. Mir geht es da nicht anders. Unzählie Ideen von euch schlummern bei meinem Pinterest oder bei Instapaper. Ich weiß gar nicht wann ich das alles umsetzen soll. Aber es ist wie eine Sucht. Do it yourself ist einfach “in”.  Deshalb passt das Thema auch gut zu Projekt 52. So richtig viel selbst gemacht habe ich noch nicht. Da fällt mir auch ein dass ich euch noch etwas Selbstgebasteltes schuldig bin. Das kommt dann auch im Laufe des Junis. Vorher zeige ich euch jedoch die kleine Grundaustattung, die man zum Selbstmachen benötigt.

Wenn man dann nicht aufpasst, sammelt sich dann ganz viel Zeug an und man beginnt auch damit plötzlich alles aufzuheben, weil man da bestimmt etwas draus machen kann. Naja so viel habe ich auch noch nicht. ;)

Erdbeertörtchen

Jetzt, wo die Erdbeerzeit anfängt, kann man sich vor schönen Rezepten gar nicht retten. Ich mag Erdbeeren auch über alles. Viele Rezepte sind mir jedoch ein bisschen zu aufwendig. Bei mir soll es immer schnell gehen und deshalb gibt es bei mir ganz einfach und schnell zubereitete Erdbeertörtchen. Das Rezept ist auch ganz schnell mit Kindern gemacht. Zum Beispiel eignet es sich als Geburtstags-”Kuchen” für kleine Helden. Mit Erbeeren und Sahne kann man meiner Meinung nach nie etwas falsch machen.

Ihr braucht dazu nur Sahne, frische Erdbeeren und Torteletts in Form von Mürbegebäck. Ich kaufe immer die von Coppenrath.

Die Sahne schlagen und auf den Törtchen verteilen. Danach noch die Erbeeren in Stückchen auf die Sahne stecken.

Ich nenne die Törtchen einfach mal Erdbeerigel. Und fertig ist der Spaß.

Mit diesem Rezept möchte ich noch kurz vor knapp bei Saris Gewinnspiel zum 1. Geburtstag des Minihelden mitmachen. Da man dabei auch backen sollte hoffe ich, dass mein Beitrag trotzdem zählt. Für die Selberbacker unter euch, kann man die Torteletts natürlich auch in Eigenregie herstellen. Ich habe das zwar noch nicht selbst ausprobiert, aber dieses Rezept hier sieht vielversprechend aus:

Für die Törtchen braucht ihr:

  • 400g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 80g Zucker
  • 1 frisches, kaltes Ei,
  • 200g kalte Butter oder Margarine
  • Förmchen

Mehl abwiegen, mit einer Prise Salz vermischen, als Häufchen auf eine Arbeitsfläche geben. Mit der Hand in die Mitte des Mehles eine Mulde drücken und in diese den abgewogenen Zucker geben. Ein frisches, aufgeschlagenes, kaltes Ei auf den Zucker setzen. Die abgewogene kalte Butter oder Margarine in kleineren Stücken rings um den Mehlhaufen legen. Nun mit den Händen, von der Mitte aus beginnend alle Zutaten rasch zu einem Mürbteig zusammen kneten.
Die Förmchen für die Torteletts gut mit Fett einstreichen, dabei besonders sorgfältig die kleinen Vertiefungen damit bestreichen, danach kein Mehl darüber stäuben.
Den Mürbeteig auf einer mit Mehl ausgestreuten Arbeitsplatte dünn auswellen, die Tortelettformen auf den Teig stellen und mit reichlicher Zugabe einen Kreis aus Teig ausschneiden. Diesen in die gebutterte Form einlegen, sorgfältig am Boden und am äußeren Rand festdrücken, dabei den überstehenden Teig abnehmen. Jetzt die Formen mit Teiginhalt für etwa 1 Stunde kühl lagern.
Rechtzeitig den Backofen auf 180°C vorheizen. Die Tortelettformen aus dem Kühlschrank nehmen, mit einer Gabel mindestens 10 Mal pro Stück im Teig einstechen. Das dient dazu, dass sich die Törtchen während dem Backen nicht hoch wölben.
Die Torteletts im heißen Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze etwa 18 – 20 Minuten backen.
Das Gebäck in den letzten Minuten im Auge behalten, es sollte nicht zu dunkel, sondern eher goldgelb gebacken sein. Aus dem Backofen nehmen und zunächst ein paar Minuten in der Form auskühlen lassen, danach kann man es sehr gut und ohne Beschädigung aus der Form nehmen.

(Quelle: Chefkoch)

Week in the Life 2012 / Completed Album

So. Das wäre geschafft. Ich bin ehrlich ein wenig stolz auf mich. Ich hätte nämlich nicht gedacht, dass ich es schaffe auch ein Album zum Projekt Week in the Life fertig zu stellen. Umso mehr freue ich mich, es euch jetzt schon fertig und anschaubereit zu präsentieren.

Dies ist gleichzeitig mein erstes so selbst gestaltetes Fotoalbum, ein erster Versuch am komplexen Thema Scrapbooking. Ich hatte zunächst ein Farbkonzept, warf dieses aber über den haufen. Ich wollte einfach alle meine Materialien ausprobieren. Am Ende ist dieses Buch ein Mischmasch aus allen Farben, Materialien und Designs, die zur Verfügung standen. Ich mag es, denn es spiegelt mich selbst auch wider. Ein paar Seiten möchte ich euch aus persönlichen Gründen hier nicht zeigen. Sie sehen vom Design aber nicht anders aus.

Das Album habe ich günstig bei Media Markt erstanden und mit Packpapier überzogen und mit buntem Klebeband verziert. Die Fotos druckte ich zu Hause selbst. Auch das ist eine neue Erfahrung gewesen. Die 50 Bilder brauchten auf meinem Brother jedoch 4 Stunden und die Qualität ist nicht so, wie ich es erhofft hatte. Leider sind die Bilder etwas dunkel. Für solche Projekte reicht aber es aus. Für mein Projekt Fotoalbum, werde ich die Bilder jedoch online ordern.

Was meint ihr? Habt ihr noch Fragen oder Anregungen?

Der Traum vom Fliegen 2 – DIY

Hier im Blog stand das Osterwochenende ganz im Zeichen des Flugzeugfliegens. Da kann ich ja nun am Ostermontag nicht die Kette brechen und habe noch ein kleines “Schmankerl” für euch. Die Gutscheine mit dem “Pilot für einen Tag” gibt es nämlich häufiger auf einschlägigen Gutscheinseiten. Da ein guter Freund und Kollege letztens eine große Geburtstagsparty schmiss, haben ein paar Leute zusammengelegt und ihm auch so ein Gutschein geschenkt. Die Karte habe ich  dann selbst gebastelt. Ich möchte euch das kleine DIY hier vorstellen.

Im Endeffekt handelt es sich um eine abgewandelte bzw angepasste Version von Lisas Airplane Graduation Card. Auf ihrer Seite ist auch ein passendes Printable zu finden. Ihr braucht Papier in weiß und blau, sowie Schere, Klebe und einen Stift. Ich benutzte etwas dickeres Papier und schnitt den Umriss der Flugzeugs aus. Dann wurde nach Lisas Anleitung gefaltet. Die Beschriftung übernahm ich selbst. Schließlich handelte es sich hierbei um ein Geburtstagsgeschenk. Als Karte ein dickeres blaues A4 Blatt, welches ich in der Mitte knickte. Das Papierflugzeug klebte ich dann vorsichtig vorne drauf. In die Karte kam dann der ausgedruckte Gutschein.

Vielleicht möchtet ihr ja auch einmal so einen Fluggutschein verschenken? Hiermit habt ihr die passende Karte zum selbst basteln. Und falls ihr immer noch nicht überzeugt seid, habe ich für euch das Video vom Flug meines Freundes hochgeladen. Viel Spaß beim Anschauen!

Leckereien [14/52 - 2012]

Gestern war ein sehr anstrengender Tag, obwohl es doch eine kleine Leckerei auf Arbeit gab. Milchschnitte war häufig ein Thema. Das begann damit, dass ich mit einem Kollegen darüber diskutierte, wie gesund und frisch Milchschnitte doch ist. Dann habe ich eine ganze 10er Packung gekauft und ziemlich fix aufgegessen. Ich bin doch eine kleine Süße ;). Im Zusammenhang damit haben wir im Büro überlegt, dass man die Schnitte doch bestimmt auch selbst machen kann. Und wenn man schon dabei ist, wieso dann nicht gleich ein ganzer Kuchen? Im Endeffekt hat H. dann den Kuchen anlässlich seines Geburtstages gebacken. Gestern gab es dann Milchschnittenkuchen:

Das Rezept hatte er sich selbst ausgedacht. Deshalb kann ich es hier leider nicht wiedergeben. Das dunkle ist Biscuitboden. Auf jeden Fall hat er sehr lecker geschmeckt. Zwar war es nicht ganz Milchschnitte, aber die Richtung stimmte!

Perfekt ist auch, dass es gleich zu Saris Projekt 52 Thema Leckereien passt.