Week in the Life 2012 / Completed Album

So. Das wäre geschafft. Ich bin ehrlich ein wenig stolz auf mich. Ich hätte nämlich nicht gedacht, dass ich es schaffe auch ein Album zum Projekt Week in the Life fertig zu stellen. Umso mehr freue ich mich, es euch jetzt schon fertig und anschaubereit zu präsentieren.

Dies ist gleichzeitig mein erstes so selbst gestaltetes Fotoalbum, ein erster Versuch am komplexen Thema Scrapbooking. Ich hatte zunächst ein Farbkonzept, warf dieses aber über den haufen. Ich wollte einfach alle meine Materialien ausprobieren. Am Ende ist dieses Buch ein Mischmasch aus allen Farben, Materialien und Designs, die zur Verfügung standen. Ich mag es, denn es spiegelt mich selbst auch wider. Ein paar Seiten möchte ich euch aus persönlichen Gründen hier nicht zeigen. Sie sehen vom Design aber nicht anders aus.

Das Album habe ich günstig bei Media Markt erstanden und mit Packpapier überzogen und mit buntem Klebeband verziert. Die Fotos druckte ich zu Hause selbst. Auch das ist eine neue Erfahrung gewesen. Die 50 Bilder brauchten auf meinem Brother jedoch 4 Stunden und die Qualität ist nicht so, wie ich es erhofft hatte. Leider sind die Bilder etwas dunkel. Für solche Projekte reicht aber es aus. Für mein Projekt Fotoalbum, werde ich die Bilder jedoch online ordern.

Was meint ihr? Habt ihr noch Fragen oder Anregungen?

Buch: A Feast for Crows [No. 4 Apr]

Ein weiterer Teil der Fantasy-Reihe A Song of Ice and Fire ist fertig gelesen. Falls ihr die anderen Rezensionen sehen wollt, schaut doch mal hier:  Klick! Dieses Mal war das Buch etwas kürzer und trotzdem hatte ich diesen Monat ganz schön zu kämpfen um es noch rechtzeitig fertig zu lesen. Ich hatte nämlich viele andere Dinge zu tun und kam nicht so häufig zum lesen, wie ich es gewollt hatte.

Im vierten Teil wird wie immer die Geschichte um Westeros weiter erzählt. Dieses mal jedoch geht George Martin ein paar andere Wege. Anstatt aus Sicht aller bekannten Charaktere zu schreiben, lässt er hier bewusst viele lieb gewonnen Charaktere gar nicht erst zu Wort kommen. Zum Beispiel erfahren wir in diesem Teil nicht, bzw. nur ganz schleierhaft, was mit Tyrion, Daenerys und Jon passiert. Frühere Nebenrollen kommen nun jedoch häufiger vor. Darunter Samwell Tarly, Arya, Sansa und Jaime. Alle genannten gehen andere Wege, als der Leser erwartet hat. Darüber hinaus lernen wir auch die Welt aus der Sichtweise anderer Charaktere kennen. Zum ersten Mal gibt es Personen, die nur ein Kapitel aus ihrer Sich schildern. Cersei Lannister wird als neue Hauptrolle in den Vordergrund gestellt. Das Land selbst ist immer noch vom Krieg gezeichnet und einige Kämpfe gibt es immer noch. Vor allem die Outlaws sind immer wieder im Gespräch. Das Spiel um die Macht wird fleißig weiter gespielt. So sieht man mehr und mehr wie clever Littlefinger ist und welche Pläne er geschmiedet hat und wie sie aufgegangen sind. Cersei versucht sich als Queen Regent und treibt sich und verbündetet mit ihren falschen Spielchen in den Ruin. Besonders zum Ende hin glaubt man ihr Spiel geht auf, doch es passiert etwas unerwartetes. Auch die Pflichtbewusste Brienne kann ihren Schwur nicht erfüllen und erleidet unverhofft eine schweres Schicksal.

FAZIT // Der vierte Teil von George R. R. Martin, war wieder sehr gut. Ich habe mit Spannung jedes weitere Kapitel gelesen. Leider war ich etwas enttäuscht nichts von meinen Lieblingscharakteren zu lesen zu bekommen. Aber auch die neuen Hauptrollen habe ich schnell ins Herz geschlossen. Besonders zum Anfang war es schwer sich wieder reinzulesen. Trotzdem ist das ganze Buch spannend gewesen und ich kann es jetzt kaum erwarten im fünften Teil endlich wieder von der Mauer zu lesen und zu erfahren, was aus den Drachen geworden ist. Da hat Martin den Spannungsbogen ganz schön gespannt.

Sprache // Wie immer habe ich das Buch auf Englisch gelesen. Ich habe das Gefühl immer besser zu werden und freue mich, dass es immer weniger anstrengend wird in einer Fremdsprache die Geschichte zu verstehen. Auch hier sollte man ein Niveau von B2 haben.

Seitenzahl // Nachdem ich im letzten Quartal mein Ziel von 3000 Seiten erreicht habe, freue ich mich auch diesen Monat wieder ordentlich vorzulegen. A Feast for Crows bestand aus 931 Seiten.

Project: Week in the Life 2012

Dieses Projekt besteht schon seit ein paar Jahren. Ich bin jedoch letzens erst bei der Ja-Sagerin darauf gestoßen und habe mich kurzerhand entschlossen mitzumachen. (Ich kann von Projekten echt nicht genug bekommen).

Es geht darum eine ganze Woche im eigenen Leben fotografisch festzuhalten und dann in einem Fotoalbum zu gestalten. Die Woche startet offiziell heute. Also wer will und vielleicht jetzt erst aufsteht, kann noch mitmachen. Aber wenn ihr die Woche später beginnt ist das auch nicht schlimm. Im Grunde ist das ganze ja für einen selbst.

Veranstaltet wird diese Aktion von Ali Edwards. Hier findet ihr auch alle Basics und weitere Infos, sowie tolle Vorlagen für das Album.

Wer macht denn noch so alles mit?

Guten Morgen Ostberlin

Im Osten geht die Sonne auf.

Und der Tag nimmt seinen Lauf. (Boah das reimt sich ja ;))

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Kellner in concert

Am 1. April feierte ein Freund und Kollege seinen Geburtstag. Klingt so jetzt erst einmal uninteressant. Das Beste kommt aber erst nocht. Es handelte sich nämlcih um einen besonderen Geburstag, denn er wurde im größeren Rahmen gefeiert. Dafür wurde sogar ein eigener Club angemietet. Veranstaltungsort war der Crystal Club in Berlin (direkt neben der Columbia Halle). Das Geburtstagskind beschenkte sich und uns mit einem Live Konzert:

“Dafür kommt Singer/Songwriter Mathias Kellner mit seiner Band „Kellner“ extra nach Berlin um uns ein ca. 2,5 h Konzert im intimen Rahmen zu geben. Wer Kellner schon mal live erleben durfte (zum Beispiel bei einem seiner 2 Konzerte in Berlin letztes Jahr), weiß, dass uns eine tolle Live Darbietung erwartet. Der „Junge“ hat es mit seinen gerade mal 26 Lenzen in 3 Jahren auf 3 tolle Alben und eine Live CD gebracht und nun spielt er sein wohl einziges Konzert dieses Jahr in Berlin, nur für uns. Info zur Band: http://www.kellner-music.de/

Ich kannte die Band vorher gar nicht. Die Musik geht in Richtung Rock. Obwohl ich erst skeptisch war, war Kellner doch echt ein Highlight. Mit lustigen Anekdoten hat der Sänger die Stimmung aufgelockert und angeheizt. Es wurde auch getanzt. So ein Privatkonzert bekommt man ja auch nicht alle Tage. Die Setlist stand übrigens auf einem Kaffeefilter.

Culcha Candela live

Ich hoffe ihr hattet alle ein schönes Osterfest! Meins war schön, aber auch anstrengend. Osterhase war angemessen fleißig und nun hat mich die Arbeitswoche wieder.
Jetzt gehen wir aber zunächst zurück zu meiner Abi-Zeit und zum Beginn meines Studiums. Culcha Candela war voll “in” und häufig hörte ich deren Songs. Die hatten auch echt ganz tolle Stimmungslieder (kann man das so nennen). Da dachte ich mir, so ein Konzert wäre klasse und erstellte so einen Ticket-Alarm bei eventim.

Nach langem Warten und langem Hin und Her ob meine Freundin und ich dahin gehen haben wir uns dann 2 Tickets bestellt. Vor 2 Wochen war es dann so weit. Culcha Candela live. Leider war zu diesem Zeitpunkt Culcha Candela nicht mehr ganz so cool, meiner Meinung nach. Die Songs waren so.. übertrieben, langweilig, so wie immer. Also die Band gab nichts Neues zum Besten, alle Lieder klangen ähnlich. Also ging es mit gemsichten Gefühlen zum Konzert.

Veranstaltungsort war die Arena Treptow. Dort war auch schon einmal die 90er Megasause. Einlass ging völlig unkompliziert. Zum Glück gab es keine langen Schlangen. Auch die Größe der Halle war ausreichend. Wir kamen pünktlich genug um noch einen Platz weiter vorne zu ergattern. Dann hieß es warten. In diesem Moment stellte ich dann fest, dass ich zwar die Kamera eingepackt hatte, aber sich darin keine Speicherkarte befand. Das wars also mit tollen Fotos. Mein iPhone macht einfach keine vernünftigen Bilder. Deshalb gibt es nur die paar Bilder, die ihr hier seht. Auch dieser kleine Zwischenfall hat die Wartezeit nicht ausgefüllt. Jedoch kamen kurz darauf die Vorbands. Ich weiß nicht mehr wie viele es waren, vielleicht 3 oder 4.  Die ersten waren richtig toll. Auch wenn man die Lieder nicht kannte, machten sie ordentlich Stimmung. Die letzte Vorband jedoch war dann nur noch anstrengend. Keiner konnte mehr stehen und die Lieder waren vom Genre her gar nicht passend zu Culcha Candela. Viel zu rockig.

Das schärfste war jedoch, dass Culcha Candela noch 45 Minuten nach der letzten Vorband brauchte um auf der Bühne zu erscheinen. Das war viel zu lange. Bis dahin hatte niemand mehr gute Laune. Die Füße taten weh und die ganze “Stimmung” war dahin. Als die Band dann endlich da war, war dann doch alles gut. Die haben viele alte Songs gespielt und zum Glück nicht so viele Neue. Alles in Allem also gar kein so schlechtes Konzert. Sonderlich beeindruckend war es aber auch nicht. Deshalb würde ich nicht nochmal dahin gehen. Trotzdem bereue ich den Kauf der Tickets nicht.

Wie findet ihr Culcha Candela?

Das Kind in New York (mir)

Na? Schaut ihr auch gerade GNTM, die da gerade in New York rumschwirren? Ich liebe New York. Durch mein Studium hatte ich die Möglichkeit für drei Monate in der Nähe dieser wunderbaren Stadt zu wohnen. Es gab so viel zu entdecken. Jede Ecke hat seine eigenen Geschichte. Ich machte auch verschiedene Touren und Entdeckungen. Nun ist das schon über einem Jahr her und mir bleiben Tonnen an Fotos und einmalige Erinnerungen.

Bei der Nic von luzia pimpinella entdeckte ich dann einen ganz besonderen Reiseführer. Der ist zwar eigentlich für Kinder, aber  in jedem steckt ja noch ein Kind. Ich habe mir den sofort gekauft.

Im cool verrückten Reiseführer lernt man andere Seiten der riesigen Metropole kennen. Auf jeder Doppelseite wird ein anderes Thema behandelt.

Zum Beispiel erfährt man etwas über die New Yorker Polizei, das Essen, das Guggenheim Museum…

Besonders schön ist es, dass ich das meiste davon noch nicht wusste, aber trotzdem viele der beschriebenen Orte gesehen und erlebt habe. So konnte ich das gleich mit meinen Erinnerungen verknüpfen.

Als vollwertiger Reiseführer ist das Buch natürlich nicht zu empfehlen. Die meisten Attraktionen sind zwar cool dargestellt, werden aber auch recht oberflächlich behandelt. Als Ergänzung ist der Reiseführer aber durchaus zu empfehlen. Mich spricht auch das bunte Design, welches an Scrapbooking erinnert, an.

Zu beziehen ist das Buch in jedem gut sortierten (Online-)Buchhändler. Ich freue mich auch, dass dadurch weitere 96 Seiten zu meiner Seitenzählchallenge dazu kommen.

Buch: A Storm of Swords [No. 3 - Mar]

Das war mal ein dicker Wälzer. Zum Glück kann man das auf meinem Kindle nicht sehen und schwerer wird das Gerät auch nicht. Sonst hätte ich bei der Fülle des Buches bestimmt den Mut verloren. Doch es hat sich gelohnt. Der dritte Teil der Fantasy Reihe von George R. R. Martin ist einfach grandios. Die Geschichte rund um Westeros und seine Bewohner geht weiter und endlich erfährt der Leser ein paar Lösungen zu den Intrigen und Rätsteln aus den ersten Teilen (Buch 1 und Buch 2).

A Storm of Swords ist wieder schwer zu beschreiben, denn es passiert so viel. Die ersten Kriege sind gekämpft und die ersten Könige geschlagen, doch Westeros ist aufgerüttelt. Robb Stark, der König im Norden, versucht nicht nur die Lannister-Familie zu bekämpfen, er muss auch den Norden zurück gewinnen, der von Rebellen erobert wurde. Jedoch hegen auch die Freys einen groll gegen ihn. Stannis Baratheon hingegen, möchte den Glauben an die Herrschaft nicht aufgeben, obwohl er die Schlacht vor Kings Landing verlor. Er nimmt einen neuen Glauben an und tritt nicht nur in den Krieg um die Königskrone an, sondern kämpft auch um das Leben aller im Krieg gegen den Gott der Dunkelheit. Im hohen Norden greifen die Wildlings unter Mance Rayder die Mauer an. Wird sie standhalten? Darüber hinaus erfahren wir einiges von den Kindern Lord Eddard Starks. Bran macht sich auf die Suche nach der dreiäugigen Krähe, Sansa ist in Kings Landing gefangen und wird als Soeilfigut benutzt und Arya versucht immer noch verzweifelt nach Hause zu kommen.Die Intrigen aus der Vergangenheit werden durch Jaime Lannister aufgedeckt, wohingegen Tyrion Lannister weitere schmiedet.

FAZIT // Dieses Buch ist voller Überraschungen gewesen. Mehr als einmal las ich mit Herzklopfen bestimmte Kapitel. Die Geschichte hat mich richtig mitgenommen. Vor allem fand ich es spannend einige Intrigen aufgelöst zu sehen. Eindrücke, die man über bestimmte aus Personen gewonnen hatte, wurden nun komplett revidiert. Außerdem wird jetzt viel deutlicher, dass es Magie und Zauberei gibt, die alles verändern kann.

Sprache // Natürlich war das Buch in Englisch. Die deutsche Fassung ist auch total lächerlich. Dieses Mal gab es schon häufig Wörter, dich ich nicht verstand und nachschlagen musste. Das lag vor allem daran, dass häufig historische Begriffe verwendet werden. Vom Gefühl her ist das Sprachniveau also gestiegen. Deshalb würde ich sagen so zwischen B1 und B2 sollte man schon haben.

Seitenzahl // Das längste Buch der Reihe und ein richtiger Wälzer. Dafür aber auch das Interssanteste. Ganze 1270 Seiten habe ich gelesen. Das sollte fast für mein Ziel der Seitenzähl-Challenge reichen.

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