Das war mal ein dicker Wälzer. Zum Glück kann man das auf meinem Kindle nicht sehen und schwerer wird das Gerät auch nicht. Sonst hätte ich bei der Fülle des Buches bestimmt den Mut verloren. Doch es hat sich gelohnt. Der dritte Teil der Fantasy Reihe von George R. R. Martin ist einfach grandios. Die Geschichte rund um Westeros und seine Bewohner geht weiter und endlich erfährt der Leser ein paar Lösungen zu den Intrigen und Rätsteln aus den ersten Teilen (Buch 1 und Buch 2).

A Storm of Swords ist wieder schwer zu beschreiben, denn es passiert so viel. Die ersten Kriege sind gekämpft und die ersten Könige geschlagen, doch Westeros ist aufgerüttelt. Robb Stark, der König im Norden, versucht nicht nur die Lannister-Familie zu bekämpfen, er muss auch den Norden zurück gewinnen, der von Rebellen erobert wurde. Jedoch hegen auch die Freys einen groll gegen ihn. Stannis Baratheon hingegen, möchte den Glauben an die Herrschaft nicht aufgeben, obwohl er die Schlacht vor Kings Landing verlor. Er nimmt einen neuen Glauben an und tritt nicht nur in den Krieg um die Königskrone an, sondern kämpft auch um das Leben aller im Krieg gegen den Gott der Dunkelheit. Im hohen Norden greifen die Wildlings unter Mance Rayder die Mauer an. Wird sie standhalten? Darüber hinaus erfahren wir einiges von den Kindern Lord Eddard Starks. Bran macht sich auf die Suche nach der dreiäugigen Krähe, Sansa ist in Kings Landing gefangen und wird als Soeilfigut benutzt und Arya versucht immer noch verzweifelt nach Hause zu kommen.Die Intrigen aus der Vergangenheit werden durch Jaime Lannister aufgedeckt, wohingegen Tyrion Lannister weitere schmiedet.

FAZIT // Dieses Buch ist voller Überraschungen gewesen. Mehr als einmal las ich mit Herzklopfen bestimmte Kapitel. Die Geschichte hat mich richtig mitgenommen. Vor allem fand ich es spannend einige Intrigen aufgelöst zu sehen. Eindrücke, die man über bestimmte aus Personen gewonnen hatte, wurden nun komplett revidiert. Außerdem wird jetzt viel deutlicher, dass es Magie und Zauberei gibt, die alles verändern kann.
Sprache // Natürlich war das Buch in Englisch. Die deutsche Fassung ist auch total lächerlich. Dieses Mal gab es schon häufig Wörter, dich ich nicht verstand und nachschlagen musste. Das lag vor allem daran, dass häufig historische Begriffe verwendet werden. Vom Gefühl her ist das Sprachniveau also gestiegen. Deshalb würde ich sagen so zwischen B1 und B2 sollte man schon haben.
Seitenzahl // Das längste Buch der Reihe und ein richtiger Wälzer. Dafür aber auch das Interssanteste. Ganze 1270 Seiten habe ich gelesen. Das sollte fast für mein Ziel der Seitenzähl-Challenge reichen.